Navigation |
Durch sein offenes Konzept fand Ju-Jutsu schnell begeisterte Anhänger unter den Bediensteten, die es als waffenlose Selbstverteidigung in ihrer Behörde kennen gelernt hatten. Diese trugen es aus den Behörden in Sportvereine, und bald entstanden Dachverbände, unter denen Ju-Jutsu organisiert betrieben wurde. In Deutschland waren dies das Deutsches Dan Kollegium und der Deutscher Ju-Jutsu Verband. Um organisiert Sport im Form von Wettkämpfen zu betreiben, und um einheitliche und vergleichbare Graduierungsstandards zu haben, erließen diese Verbände für ihre Bereiche gültige Prüfungs- und Wettkampfordnungen, so dass Ju-Jutsu in der Folge nicht das so gänzliche offene System wie ehedem war. Auch wenn diese Prüfungsordnungen den Umfang der Techniken nicht beschneiden, sondern lediglich festlegen, welche Techniken mindestens für eine Graduierung erbracht werden müssen, entsteht für viele, auch viele Ju-Jutsuka, der Eindruck, dass es sich nur bei diesen Techniken um die "amtlichen" Techniken handele. Über die Jahre hinweg entstand so eine immer größere Divergenz zwischen dem Anspruch, durch Offenheit ein effektives, weil schnell auf Einsatzanforderungen anzupassendes Selbstverteidigungssystem zu sein, und der Notwendigkeit, für den Leistungs- wie Breitensport einheitliche Regelungen zu haben. Dies führte zu der heutigen Situation, dass dort, wo Ju-Jutsu entstand, kein Ju-Jutsu mehr gelehrt wird, sondern sog. "waffenlose Selbstverteidigung". |
| Home |
|
| Entstehung |
|
| Entwicklung |
|
| Grundsäulen |
|
| Elemente |
|
| Gürtelgrade Kyu-Grade Dan-Grade |
|
| Duo-System |
|
| Fighting-System |
|
| Regeländerungen |
|
| Ju-Jutsu Allkampf |
|
| Ju-Jutsu in der Praxis |
|
| Video |