Das Spielfeld
Gespielt wird auf einem 120 Yards (109,7 Meter) langen und etwa
53 Yards (48,5 Meter) breiten Spielfeld, das in zwölf gleich große Abschnitte
zu je 10 Yards eingeteilt ist (so genanntes gridiron oder
Eisengitter). Die 100 Yards in der Mitte werden als aktives Spielfeld
benutzt, die restlichen 10 Yards an jedem Spielfeldende haben im Spielablauf eine
besondere Bedeutung und werden Endzonen genannt. Am Ende jeder Endzone
befinden sich zusätzlich noch die so genannten goal posts
(Torpfosten). Diese dienen als Tore und ähneln der Form einer überdimensionierten
Stimmgabel.
Da der Ball beim Fieldgoal über die Latte fliegen muss, wurden die beiden für
das Spiel irrelevanten Pfosten darunter aus Sicherheitsgründen entfernt und durch eine
einzelne zurückversetzte und gepolsterte Stütze ersetzt.
Ausgehend von den Endzonen sind im Abstand von je 5 Yards Querlinien
eingezeichnet und alle 10 Yards befindet sich eine entsprechende Beschriftung. Die
Zählung der Yard-Linien beginnt an beiden Endzonen bei Null (genannt goalline)
und trifft sich dann in der Mitte an der 50-Yards-Linie. Der Bereich von der
20-Yards-Linie bis zur Endzone wird als die so genannte red zone
bezeichnet, da bei einem Ballbesitz in diesem Bereich die Wahrscheinlichkeit, erfolgreich
zu punkten, relativ hoch ist.
Darüber hinaus wird das Spielfeld in Längsrichtung von zwei parallelen Reihen von hash
marks unterteilt. Endet der letzte Spielzug außerhalb dieser Markierungen,
startet der nächste Spielzug auf der nächstgelegenen hash mark. Die hash
marks haben außerdem eine 1-Yard-Unterteilung, die den Schiedsrichtern beim
korrekten Platzieren des Balles hilft. Die hash marks haben im
Profifootball einen Abstand von 18,6 Fuß.
