Der Draft

Die Rechte, exklusiv mit Nachwuchsspielern verhandeln zu dürfen, teilen die NFL-Teams seit 1936 im alljährlichen NFL Draft unter sich auf. Der Draft findet Anfang April nach Ende der Universitäts-Semester statt. Die meisten der verfügbaren Spieler sind "Seniors", haben also volle vier Jahre an einer Universität verbracht und sind deshalb für den College-Football nicht mehr spielberechtigt. Einige Spieler wollen bereits vor Ablauf der vier Universitätsjahre in die NFL wechseln. Dies müssen sie bis zu einem Stichtag im Vorfeld der Draft bekanntgeben, eine Rückkehr zum College Football ist dann allerdings ausgeschlossen. Für die Draft anmelden dürfen sich ausschließlich Spieler, die seit mindestens drei Jahren die Highschool verlassen haben. Dies dient dem Schutz des universitären Spielbetriebs und auch derjenigen Spieler, die ihre Ausbildung für eine mögliche Profi-Karriere opfern würden.

In jeder der über zwei Tage verteilten sieben Runden dürfen die Teams, beginnend mit dem schlechtesten des Vorjahres, einen Spieler benennen, dem ein millionschwerer Vertrag winkt. Manchmal tauschen die Clubs aber auch vorhandene Spieler oder Draft-Rechte untereinander, wobei schon mehrere bewährte Spieler gegen Nachwuchstalente getauscht wurden, welche die Erwartungen dann nicht erfüllen konnten. Dabei ist zu beachten, dass die Teams nicht beliebige hohe Gehälter für ihre Spieler zahlen dürfen, die Gesamthöhe des Gehaltsliste ist begrenzt (Salary Cap).

Die Auswahl in den späteren Runden erfährt in der Regel weniger Aufmerksamkeit. Wer nach dem Abschluss des Drafts nicht ausgewählt wurde, darf sich als Free Agent bei jedem beliebigen Team bewerben.

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Erstrundenpick JaMarcus Russell wurde von den Oakland Raiders 2007 gedraftet.

 

 

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