sa.gif (3205 Byte)Die Geschichte der Kirschblütesa.gif (3205 Byte)

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Die Kirschblüte beginnt in Japan Mitte oder Ende März in Kyushuund „wandert“ dann nach Nordosten, bis sie etwa Anfang Mai in Hokkaidoankommt. Während dieser Zeit wird im Rahmen der Wettervorhersage auch die „Kirschblütenfront“ (gejpg.jpg (1061 Byte) sakura zensen) angekündigt. Das sonst so einförmig wirkende Japan wird durch ein Meer von Kirschblüten (fast die Hälfte aller Laubbäume in japanischen Städten sind Kirschbäume) in rosa und weiß getaucht und ist plötzlich unwirklich schön.

In den etwa zehn Tagen, in denen die Kirschen in der eigenen Gegend in Blüte stehen, feiern fast alle Bewohner Japans ein Hanami mit Freunden, Kollegen oder Familie in einem Park oder einem anderen dafür ausgezeichneten Ort. O-Bento und oft reichlich Bier oder Sake sowie eine Unterlage, um auf dem Boden zu sitzen, zählen zu den Utensilien, mit denen man sich bei und unter Kirschbäumen in der Stadt und auf dem Land versammelt. Vor allem unter Kollegen und Studenten ist das abendlich-nächtliche Hanami nach Feierabend beliebt. In manchen Parks werden dafür die nächtlichen Kirschbäume (aa.jpg (965 Byte) yozakura) angestrahlt.

So wie die Kirschblüte gewissermaßen den warmen Teil des Jahres einläutet, klingt dieser mit dem fallenden Herbstlaub (a.jpg (943 Byte) momiji) aus.

Die Kirschblüte ist in Japan ein Symbol für die zerbrechliche weibliche Schönheit. Oft liest man auch, dass die Kirschblüte für die Samurai ein Symbol der Vergänglichkeit gewesen wäre, in diesem Fall liegt aber eine Verwechslung mit dem Tsubaki (Kamelie) vor.

neko8.gif (1500 Byte) Neko sagt: Früher wurde als Zeichen der Liebe den Frauen und Mädchen in Japan eine Kirschblüte gegeben.

 

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