Chronik

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17. Dezember 1993: Der Bundesrat billigt nach dem Bundestag die Bahnreform.

1. Januar 1996: Der Schienen-Nahverkehr wird regionalisiert.

 

1997: Umzug der Zentrale von Frankfurt am Main nach Berlin, im Herbst 2000 den BahnTower am Potsdamer Platz.

24. Mai 1998: Dritte deutsche Eisenbahn-Neubaustrecke für Schnellverkehre eröffnet die Schnellfahrstrecke Hannover-Belin. Die Reisezeit hat sich um eine dreiviertel Stunde verkürzt.

1. Juni 1999: Zweite Stufe der Bahnreform: Unter dem Dach einer Holdinggesellschaft entstehen seperate Aktiengesellschaften für Personalverkehr, Fracht, Netz und Bahnhöfe.
2001: Betrieb des Fensehsenders Bahn TV.
2002: Aufnahme der ausgegliederten Schenker AG von Stinnes.
15. Dezember 2002 : Zum Fahrplanwechsel tritt, unter Protesten von Fahrgästen und Fahrgastverbänden, ein neues Privatsystem in Kraft. Wegen der Aufnahme des Regelbetriebs auf der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main verringert sich die Fahrzeit zwischen Köln und Frankfurt am Main um eine Stunde. Dazu wurden noch sieben ICE-Linien über die neue Strecke geführt. Ungefähr 45.000
Mitarbeiter im Kundenkontakt erhalten eine neue Uniform.
1. August 2003: Nach massiven Protesten und einem Einbruch der Fahrgastzahlen im Fernverkehr um etwa zehn Prozent, wird nun das neue Preissystem geändert. Satt drei (10/25/40 %) gibt es nun nur noch zwei (25/50 %) Rabattstufen. Einführung der BahnCard 50 und der Zuschlag bei Fahrten in anderen als den gebuchten Zügen von 45 auf 15 Euro gesenkt.
14. Januar 2004: Beim Fest des zehnjährigen Bestehens der deutschen Bahn AG beschließt Bundeskanzler Gerhard Schröder für eine Privatisierung über die Börse, falls es die Bahn schafft, 2004 eine „schwarze Null“ im Ergebnis zu bekommen.
22. September 2004: Der Börsengang für 2006 wird verschoben.
12. Dezember 2004: Die Ausbaustrecke Belin-Hamburg wird mit bis zu 230km/h in Betrieb genommen. Die Reisezeit verkürzt sich auf anderthalb Stunden ( 286 Schienenkilometer). In den folgenden Monaten steigen die Fahrgastzahlen auf dieser Strecke stark an. Die „Charta des Schienenpersonenverkehrs“ der Gemeinschaft europäischer Bahnen (GEB) wird umgesetzt.
(siehe Kundenrechte bei der DB).

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November 2005: Der Senat der Freien Hansestadt Hamburg bietet der DB Beteiligungen an der Hamburger Hochbahn und der Hamburger Hafen und Logistik AG im Gegenzug gegen einen Umzug der Zentrale nach Hamburg an. Dies wird im Dezember 2005 vom Bund als Alleineigentümer der DB aus standortpolitischen Gründen abgelehnt.
31. Januar 2006: Die Deutsche Bahn AG akquiriert den US-amerikanischen Logistikdienstleister Bax Global Inc. für ein Transaktionsvolumen von 1,1 Mrd. US-Dollar von der amerikanischen The Brink's Company.
Zum kleinen Fahrplanwechsel am 28. Mai 2006 ging der neue Berliner Hauptbahnhof mit dem Nord-Süd-Tunnel in Betrieb und der Bahnhof Zoo wurde unter Protest vom Fernverkehr „abgehängt“. Durch die Inbetriebnahme des neuen Berliner Bahnknotens sowie der Ausbaustrecke Berlin–Halle/Leipzig für 200 km/h sowie der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt–München reduzierten sich die Reisezeiten auf zahlreichen Relationen erheblich.
Am 10. Dezember 2006 trat ein neuer Fahrplan in Kraft. Die ICE-Linien München–Nürnberg–Leipzig–Berlin–Hamburg und München–Nürnberg–Frankfurt–Köln–… verkehren seither im Stundentakt. Zwischen Nürnberg und München sowie zwischen Frankfurt und Köln wurde ein ICE-Halbstundentakt hergestellt, in Leipzig wurde ein stündlicher ICE-Anschluss von und nach Dresden geschaffen. Durch die Vollinbetriebnahme der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt–München reduzierten sich viele Reisezeiten von und nach München um rund eine halbe Stunde. Auf der Franken-Sachsen-Magistrale lösten Regionalzüge die vormals eingesetzten InterCitys ab.
Am Abend des 18. Januar 2007 wurde der Zugverkehr im gesamten Bundesgebiet aufgrund zahlreicher durch den Orkan Kyrill angerichteten Schäden für mehrere Stunden vollständig eingestellt.
Im Juni 2007 stieg DB mit zehn Prozent bei der europäischen Bahngesellschaft Thalys ein.
Am 10. Juli 2007 begann der von der DB und der SNCF gemeinsam betriebene Schnellfahrverkehr zwischen Frankfurt am Main (via Mannheim - Kaiserslautern - Saarbrücken) mit dem ICE sowie Stuttgart (via Karlsruhe - Straßburg) mit dem TGV POS nach Paris.